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Outfit fürs Fotoshooting
Fotografen sagen es fast alle im Vorgespräch: Das Outfit entscheidet mehr über das Ergebnis als die Kamera. Ein paar Regeln gelten für Business-Porträts genauso wie für Familien- und Paarshootings, und sie lassen sich ohne großes Budget umsetzen.
Farben und Muster
| Funktioniert | Problematisch |
|---|---|
| Gedeckte, einfarbige Töne (Dunkelblau, Grau, Oliv, Bordeaux, Beige) | Neonfarben, die auf die Haut abstrahlen |
| Kleine, ruhige Strukturen (Strick, Leinen) | Feine Streifen und Karos: Moiré-Effekt auf dem Sensor |
| Bei Gruppen: eine Farbfamilie, nicht dasselbe Outfit | Große Logos und Schriftzüge |
| Weiß nur mit Kontrast (dunkle Jacke, Hintergrund) | Reines Weiß vor hellem Hintergrund, reines Schwarz vor dunklem |
Der Grund für die Streifen-Regel ist technisch: Sehr feine, regelmäßige Muster interferieren mit dem Pixelraster des Kamerasensors und erzeugen Wellenmuster, das sogenannte Moiré, das sich in der Nachbearbeitung nur schwer entfernen lässt.
Passform und Schnitt
- Business: Sakko oder Blazer, der an den Schultern sitzt; alles, was zu weit ist, wirkt auf Fotos noch weiter. Klassische Anbieter für gut sitzende Business-Mode sind zum Beispiel BOSS aus Metzingen oder Marc Cain aus Bodelshausen, beide aus Baden-Württemberg.
- Casual und Familie: Schlichte Basics in Naturtönen, etwa im Stil von Marc O’Polo, funktionieren vor Schlossfassaden und im Park gleichermaßen. Lange Ärmel wirken meist ruhiger als T-Shirts.
- Bügeln: Knitterfalten sind auf einem 40-Megapixel-Bild gnadenlos sichtbar. Kleidung auf Bügeln transportieren.
Schmuck und Accessoires
Weniger, aber sichtbar: Ein einzelnes Schmuckstück, etwa eine Kette mit Kristallanhänger oder schlichte Ohrringe, lenkt den Blick zum Gesicht. Viele kleine, glänzende Teile erzeugen dagegen Reflexe und Unruhe. Bei Business-Porträts gilt zusätzlich: Uhren und Ringe sind auf Halbporträts meist gar nicht zu sehen, Ohrringe und Ketten dagegen immer. Bei Verlobungsshootings ist der Ring das Motiv, also vorher polieren.
Einkaufen in Ludwigsburg
Wer vor dem Shooting noch etwas braucht, findet die meisten der genannten Marken an einem Ort: Das Breuningerland Ludwigsburg (Heinkelstraße 1, direkt an der A81) vereint über 120 Shops, darunter das Breuninger-Kaufhaus auf mehreren Etagen, Marc O’Polo und Marc O’Polo Denim, Swarovski, Tommy Hilfiger und Guess, dazu Juweliere wie Christ und Thomas Sabo. Geöffnet ist montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr, Parkplätze gibt es über 3.000, kostenlos. Das Breuninger-Stammhaus in Stuttgart führt zusätzlich die großen Business-Marken in größerer Auswahl.
Für den Preisvergleich lohnt sich vor dem Kauf ein Blick in die Online-Shops der Marken, die außerhalb der Saison oft deutlich reduzieren. Sale-Zeiten in Deutschland sind traditionell Ende Januar und Ende Juli sowie die Wochen um den Black Friday.
Checkliste für den Shooting-Tag
- Zwei Outfits mitbringen, eines davon eine Nummer förmlicher.
- Haare und Bart am Vortag schneiden, nicht am selben Tag.
- Brille: entspiegelte Gläser oder Ersatzbrille ohne Gläser.
- Bei Outdoor-Shootings: Schuhe, in denen man über Kies laufen kann (Schlosspark!).
- Shops im Breuningerland Ludwigsburg, Breuningerland
- Breuninger Ludwigsburg, Breuninger
- Moiré-Effekt, Wikipedia
- Hugo Boss, Wikipedia (Sitz Metzingen)
- Marc Cain, Wikipedia (Sitz Bodelshausen)
- Marc O’Polo, Wikipedia
Stand: September 2026